Ladies first, also hier der Bericht der Damen für die Indoor 3. Liga Damen Nord - Dortmund/ Kamen:
 
Auf vielen unterschiedlichen Wegen trafen wir uns gegen 16 Uhr in Dortmund zum ersten Spieltag. Um 17.10 Uhr startete unser erstes Spiel gegen die "Bonobabes", nicht ganz so hellwach, wie wir uns das vorgestellt hatten und gerieten vorerst in den Rückstand. Aber schon nach ein paar Minuten hatten wir alle Konzentration wieder beisammen und gewannen das Spiel mit 13:6. In das nächste Spiel starteten wir direkt konzentrierter und gewannen wieder mit 13:6 gegen die Kölnerinnen, die unter dem Namen "U de Cologne II" antraten. Das war es auch schon für den ersten Tag, da wir aber erst gegen 20.30 Uhr mit dem Spiel fertig waren, entschlossen wir uns dazu Pizza in die Halle zu bestellen. 
Am nächsten Morgen ging es früh los, wir hatten das erste Spiel, dieses Mal aber in einer Halle in Kamen, wo wir nach einem Kräfte stärkenden Frühstück hinfuhren. Gegen die Berlinerinnen, "DJane", früh am Sonntag morgen verloren wir leider 8:11. Die typischen Aachener Spielsysteme, Isolation und T-Stack, reichten leider diesmal nicht aus um zu einem Sieg zu führen. Dafür entdeckten wir allerdings eine sogenannte "Wall", eine Art Riegel direkt vor der Endzone, als eine sehr effektive Verteidigung unmittelbar vor der Zone. Das nächste Spiel gegen ein weiteres Berliner Team, unter dem Namen "Hund Flach Werfen", war ebenfalls ein sehr intensives Spiel, allerdings bezwangen wir diese Berlinerinnen mit einem 13:7. Auf unser letztes Spiel, bereits um 14.10 Uhr, freuten wir uns alle sehr und starteten mit viel Motivation gegen "BroBra" und gingen nach vielen Breaks mit einem 13:5 als Sieger vom Feld. Somit haben wir die dritte Liga Damen Indoor 2016 gewonnen und hoffen infolgedessen nächste Saison in der zweiten Liga mitstreiten zu dürfen. Alles in allem gehen wir alle sehr glücklich aber auch erschöpft aus diesem Wochenende heraus und freuen uns auf eine gemeinsame Outdoor Saison. 
 
Auch die Herren waren am Start - nach dem Abstieg aus der 1.Liga im letzten Jahr diesmal in der 2. Liga Open:
 

Die Mannschaft trat in teils neuer Besetzung und mit umgestellter Taktik an. Am ersten Tag fanden die Gruppenspiele in zwei Sechser-Gruppen statt. Gegen den Gastgeber Torpedo Phoenix (Dortmund) gelang mit einem 13:3 Sieg ein starker Start, der vor allem unserer dominanten Defense zu verdanken war. Das folgende Spiel gegen die Red Eagles aus Berlin war dann mit 13:10 wesentlich enger. Die dritten und vierten Gegner aus Leipzig und Hamburg hatten uns schon genau vier Wochen zuvor beim Mudders Cup knappe Spiele auf Augenhöhe geliefert. Während damals gegen die Saxy Divers (Leipzig) nur ein Unentschieden erreicht wurde, gelang diesmal mit konzentrierterer Offense ein klarer Sieg (13:6). Auch die Hamburger konnten wieder mit einem ähnlichen Ergebnis wie beim letzten Turnier 13:10 besiegt werden. Vor dem letzten Gruppenspiel gegen Du Bist Frisbee (Duisburg) war in einer vierstündigen Pause genug Zeit Kraft zu tanken. Ein klarer Sieg von 13:6 führte dazu, dass die Herrenmannschaft den Tag als Gruppenerster abschließen konnten.

Am zweiten Tag standen für die Herren die drei entscheidenden Spiele im oberen Pool an. Hier ging es um die zwei Aufstiegsplätze für die erste Liga. Der Auftakt am morgen gegen Bonnsai (Bonn) verlief mit einem 13:6-Sieg erfolgreich. Auch hier war wieder die Leistung der Defense ausschlaggebend. Beim vorletzten Spiel gegen La Famiglia aus Pempelfort (Düsseldorf) hätten wir mit einem Sieg den Wiederaufstieg sichern können. Zu Beginn konnten die Offense Lines beider Teams mit spektakulären Würfen und Catches Punkten. Leider unterliefen uns einige untypische Fehler, wodurch Düsseldorf in Führung ging. Diesen Vorsprung konnten wir nicht mehr aufholen und mussten uns mit einer 7:9 Niederlage geschlagen geben. Nun mussten wir im letzten Spiel gegen die bis dahin ungeschlagenen Huckfressen aus Berlin gewinnen. Nach schwachem Start stand es zur Halbzeit 7:5 für die Berliner. Nach einem weiteren Punkt gegen uns, starteten wir nun endlich unsere Aufholjagd. Nach hartem Fight legten wir einen 6:1 Lauf hin und errangen uns mit dem 11:9-Sieg im Dreiervergleich mit den Huckfressen und La Famiglia einen von den zwei begehrten Aufstiegsplätzen.

Damit sind die Frizzly Bears Open nun auch in der Halle wieder erstklassig!

Während in Aachen am Samstag, 6.2., und Sonntag, 7.2., der Karneval tobte, wurden in Münster die ersten Westdeutschen Meisterschaften im Junior Ultimate Indoor veranstaltet. Die Junioren der DJK Westwacht 08 Aachen, die Frizzly Bears Juniors, starteten hier in den zwei Klassen U17 (Jugendliche unter 17 Jahren) und U20 (Jugendliche unter 20 Jahren). Aufgrund der Altersverteilung innerhalb der Junioren der Frizzly Bears ist die Anzahl der Spieler, die für die jeweilige Klasse spielberechtigt sind, innerhalb der Westwacht knapp bemessen. Um auf Turnieren eine Mannschaft in der jeweiligen Klasse melden zu können, wurde in diesem Jahr eine Spielgemeinschaft mit dem ASV Köln eingegangen. Diese startet unter dem Teamnamen ‚Doom’.

U20

Am Samstag, 6.2., wurden in Münster die Klassen U14 und U20 mit jeweils vier startenden Teams ausgespielt. Doom startete hierbei nur in der U20 – eine U14 existiert (momentan) leider nicht. Neben Doom waren in der U20 Teams aus Beckum, Kamen und Münster vertreten.

Da Doom bereits im Januar bei dem ‚Tatort Kamen 2016’ Indoor Turnier auf die Teams von Kamen und Münster getroffen war und sowohl diese Partien - wie auch das gesamte Turnier - siegreich abgeschlossen hatten, war die Zuversicht, diese Aufeinandertreffen siegreich zu absolvieren recht groß.

Im ersten Spiel gegen Kamen war trotz etwas nervösem Beginn der Sieg jedoch zu keiner Zeit gefährdet, so dass am Ende ein 11:7 auf der Anzeigetafel stand. In der zweiten Begegnung gegen das Team aus Beckum war schnell klar, dass das Beckumer Team aufgrund von Karnevalsfeierlichkeiten nicht so stark besetzt war, so dass ein deutlicher Sieg 13:5 eingefahren werden konnte.

Das abschließende Spiel gegen die ebenfalls ungeschlagenen Greenhorns aus Münster sollte also die Entscheidung um den Titel bringen (ein separates Finale war nicht vorgesehen). Vor den Greenhorns war der Respekt sehr hoch, die diese nicht nur vorher ihre Spiele sehr sicher und ungefährdet gewonnen hatten, sondern auch weil Doom noch die deutliche Finalniederlage gegen die Greenhorns bei den ersten Westdeutschen Meisterschaften im Junior Ultimate Outdoor im September 2015 in Erinnerung war.

So begann Doom das Spiel sehr nervös, hatten zu Beginn gleich mehrere Missverständnisse und kassierten dann sogar einen Calahan (direkter Punkterfolg durch Abfangen der Scheibe in der gegnerischen Endzone) zum Stand von 4:8 nach ca. 20 Minuten Spielzeit. Mit nur noch 10 Minuten Spielzeit schien das Spiel vorzeitig entschieden zu sein. In den folgenden Minuten jedoch konnte Doom sowohl ihre Defense noch einmal deutlich aufdrehen als auch ihre Offense sicherer durchspielen und erzielten nach abermals erfolgreicher Defense den Punkt zum 11:10 mit noch 2 Minuten auf der Spieluhr. Die Greenhorns hielten in der verbleibenden Zeit die Frisbee sehr sicher in ihren Reihen, ohne einen überhasteten Abschluss zu suchen, konnten aber gerade mit Ablauf der Spielzeit einen Pass in die Endzone nicht fangen. Nach dem hier gespielten Modus, waren nach Ablauf der Spielzeit noch drei Pässe zu spielen. Den Sieg so nah vor Augen ging aber gleich Doom’s erster Pass verloren, so dass Münster nun noch zwei Pässe für einen Ausgleich hatte. Nach einem Anspiel in die Mitte des Feldes wurde der letzte Pass in die nun mit acht Personen gefüllte Endzone geworfen, konnte dort aber nicht gefangen werden, so dass der Sieger nach einem sehr knappen, abwechslungsreichen und sehr spannenden Finale Doom hieß.

 

U17

Am Sonntag, 7.2., wurde dann ebenfalls in Münster die Klasse U17 mit fünf startenden Teams ausgespielt. Die Spielgemeinschaft ASV Köln und Frizzly Bears, in dieser Altersklasse sowieso schon sehr dünn besetzt, startete mit der Minimalanzahl von fünf Spielern – das hieß also, alle mussten in allen Spielen ohne Pause durchspielen und sich verletzen war auch nicht drin. Nachdem schon bei den ersten Westdeutschen Meisterschaften im Junior Ultimate Outdoor im September 2015 diese Altersklasse siegreich abgeschlossen werden konnte, war das Ziel für dieses Turnier klar definiert.

In den vier Spielen (ein Finale war auch für diese Alterklasse nicht vorgesehen) gegen Münster, Verl, SG Viking Köln/Paderborn und Kamen konnte Doom mit vier deutlichen Siegen überzeugen 13:4, 10:2, 12:4 und 9:4. So stand nach einem langen und für die Spieler sehr anstrengenden Tag der verdiente Lohn der Titel und dazugehörende Pokal zum ersten Westdeutschen Meister im Junioren Ultimate Indoor in der Altersklasse U17.

Fotos (Alex):

U20: (vlnr: Noah (FB), Leon (FB), Max (FB), Julius (FB), Lena (FB), Fredi (ASV), Laurenz (FB)

U17: (vlnr: Jasper (ASV), Rika (ASV), Lara (FB), Ida (FB), Adrian (ASV))

Das erste Turnier des neuen Jahres war für die Frizzly Bears der Mudders Cup in Oldenburg. Das coolste verfügbare Team wurde für dieses geniale Turnier ausgesandt und konnte am ersten Tag souverän durch Knock-Out im Beerace ins Halbfinale einziehen. Trotz herausragender Tagesform des MVPs mussten wir uns im Halbfinale irgendnem Berliner Team geschlagen geben, konnten dafür aber das Spiel um Platz 3 gewinnen (übrigens alles im Challenger Pool, für Elite waren wir uns zu schön). Danke an die Jungs, hat echt Bock gemacht. Wer trotz der Verschlüsselungsmaßnahmen alle 9 Spieler erkennt darf sich nen Keks kaufen.

Frizzly Bears auf dem Nikolausturnier 2015

Am 4. & 5. Dezember war es endlich wieder soweit, dass Nikolausturnier in Münster stand an, bei dem ein Sieger in verschiedenen Teamsportarten u.a. auch Ultimate Frisbee ermittelt wird. Das Turnier zählt bei uns Aachener-Frisbeespielern/innen zu den Highlights der Hallensaison. Folglich war das Interesse sehr groß und wir konnten mit insgesamt 24 Spielern/innen 2 Teams stellen.

Da das Turnier erst am frühen Nachmittag begann, haben wir uns um kurz vor 10 Uhr am Bahnhof getroffen, um die 4-stündige Anfahrt zum Turnier in Angriff zunehmen. Leider schafften es – trotz der humanen Abfahrtszeit – nicht alle rechtzeitig zum Zug. Dies war aber kein Nachteil, wie wir bei der Ankunft am Spielort feststellen mussten. Nach der Ankunft am Spielort und einem optionalen kurzen Warm-Up ging es auch direkt los mit den Spielen. Gespielt wurde in zwei 6er-Gruppen, sodass jede Mannschaft 5 Spiele hatte. Ein Aufeinandertreffen der beiden Aachener Teams (Frizzly Bears too und Frizzly Bears tree) war in der Gruppenphase nicht möglich, da man nicht in der gleichen Gruppe war.

Die Frizzly Bears too erwischten einen guten Start in das Turnier und gewannen die ersten 3 Spiele souverän, bevor sie gegen den Titelverteidiger, die Ultimate Greenhorns aus Münster, in einem engen Match den kürzeren zogen. Folglich musste ein Sieg im letzten Spiel gegen das Team aus Marburg her. In einem hart umkämpften Spiel siegten schließlich die Frizzly Bears too und es kam zu einem 3er Vergleich, indem leider nur der 3. Platz raussprang und das Halbfinale (Platz 1-4) um einen Punkt verpasst wurde.

Der Start von Team Tree ins Turnier gelang leider nicht so gut. Nach einem harten Kampf stand es im ersten Spiel gegen die Caracals aus Wuppertal 6:6. Am Ende des Spiels bestand sogar die Möglichkeit mit einem 3-Pass-Punkt das Spiel für sich zu entscheiden. Dies gelang trotz der Ansage der Regel auf der Line nicht, da nicht alle richtig zugehört hatten. Dieser kleine Fehler war jedoch nicht ausschlaggebend für die weiteren Spiele in der Gruppenphase, da diese alle sehr souverän gewonnen wurden und man als Gruppenzweiter ins Halbfinale um die Plätze 1-4 einzog.

Nachdem Abschluss der Gruppenphase ging es für ein gemeinsames Abendessen zu unserem Stamm-Italiener, um eine Grundlage für die große Nikolausturnier-Party mit allen Teilnehmern zu schaffen.

Nach einer relativ kurzen Nacht standen dann am Samstag noch jeweils 2 Spiele für unsere beiden Teams an. Erst ein Halbfinale und anschließend das Platzierungsspiel. Team Too wollte sich auf jeden Fall den fünften Platz erreichen, was auch mit zwei recht deutlichen Siegen gegen die Hot Shots (ebenfalls Münster) und UFO aus Osnabrück gelang. In beiden Spielen zeigte das Team Too noch einmal ihr Können mit einigen richtig starken Spielzügen und Würfen.

Team Tree musste im Halbfinale gegen die Greenhorns spielen. Der Start ins Spiel gelang leider nicht und man lag schnell mit 7:3 hinten. Dank einer Kraftanstrengung konnte sich das Team nochmal ran kämpfen und im Universe mit 10:9 gewinnen. Im Finale warteten die Caracals, gegen die man schon in der Vorrunde gespielt hatte. Auch im Finale wurde der Start ins Spiel verschlafen, sodass auch hier schnell ein Rückstand von fünf Punkten entstand. Dieser Rückstand konnte diesmal leider nicht bis zum Spielende aufgeholt werden und man verlor das Spiel mit 14:9.

Fazit: 2. und 5. Platz, fettes Turnier, geile Leute --> so muss Frisbee!

Zum Saisonabschluss waren wir mit 11 Aachener Spielerinnen und Spielern auf Mallorca beim alljährlichen Copa Pescadisco. Bei bestem Wetter haben wir ein extrem geiles Beachfrisbee-Wochenende verbracht.

 

 

 

Vom 18. - 20. September fanden auf den Waldauer Wiesen in Kassel die 35. Deutschen Ultimate Meisterschaften statt. Auch wir hatten uns mit der ersten Mannschaft der Frizzly Bears knapp mit dem 10. Platz auf der A-Relegation für die erste Liga qualifiziert. Somit erwartete uns ein schwerer Pool, in dem wir uns gegen die Heidees (Heidelberg), Frank N (Auswahlteam aus Franken), M.U.C. (München) und die Bad Raps (Bad Rappenau) durchsetzen mussten.

Das Auftaktspiel gegen Frank N verloren wir leider deutlich mit 11:15, da wir wie schon in vergangenen Spielen auf der EUCR, kein probates Mittel gegen die starke Zonenverteidigung des Gegners fanden. Im darauffolgenden Spiel konnten wir besser ins Turnier finden und schlugen die Bad Raps nach anfänglichen Problemen mit 13:10. Getragen von der guten Stimmung aus dem vorherigen Spiel siegten wir auch im nächsten Spiel denkbar knapp durch eine starke Teamleistung mit 15:14 gegen M.U.C..

Am Samstagmorgen stand das vermutlich schwerste Spiel der Gruppenphase gegen die Heidees an. Wir mussten gewinnen, um aus eigener Kraft ins Halbfinale zu kommen. Nach verschlafenem Start kämpften wir uns nach der Halbzeit bis zum Ausgleich heran. Aufgrund unglücklicher individueller Fehler gegen Spielende, welche die Heidees gnadenlos ausnutzen, verloren wir dennoch verdient und deutlich mit 9:13. Mit der gehörigen Portion Glück konnten wir durch die restlichen Spielergebnisse trotzdem den dritten Platz in unserem Pool ergattern. Damit hatten wir noch einmal die Chance im sogenannten Pre-Semifinal gegen den Gruppenzweiten des anderen Pools doch noch ins Halbfinale einzuziehen. Alle Frizzly Bears packten dafür nochmal eine gehörige Portion Kampfgeist und Willenskraft aus, wodurch wir uns trotz des strömenden Regens und einer Spielunterbrechung einen 13:10 Sieg sichern konnten. Nach dem gelungenem Halbfinaleinzug ging die Mannschaft am Abend bei ausgelassener Stimmung gemeinsam Essen, um sich für den Finaltag zu stärken. Das Schnitzel hat ausgezeichnet geschmeckt.

Am Sonntagmorgen ging es dann erneut gegen Frank N. Durch lautstarke Unterstützung der Frizzly Bärinnen, die leider zuvor ihr Halbfinale nach toller Turnierleistung verloren hatten, starteten wir besser ins Spiel. Diesmal ließen wir uns nicht durch die Zonenverteidigung verunsichern und trafen gute Wurfentscheidungen. So konnte die zu Beginn herausgespielte Führung im Universe Point zum 11:10 gerettet werden. Das andere Halbfinale gewann Bad Skid gegen Wall City (Berlin) ebenfalls knapp mit 11:10.

Gegen das spielstarke Heilbronner Regionalteam mussten sich das wir uns dann im Finale deutlich mit 8:15 geschlagen geben. Vor allem die entscheidenden Luftduelle konnten die Baden-Württemberger für sich behaupten und den fünften Titel in Folge feiern. Als Höhepunkt und Abschluss der Outdoor-Saison können die Frizzly Bears mit vier Siegen aus sieben Spielen stolz auf die Deutsche Vizemeisterschaft sein. So bleiben auch noch Ziele für das nächste Jahr.

  

Vizemeister und Spiritsieger im Ultimate Frisbee der Herren , außerdem...

 

 

... 3. Platz im Ultimate Frisbee der Frauen!

 

Um in diesen dunklen Herbsttagen nochmal ein bisschen Sommerfeeling aufkommen zu lassen, hier ein sehr geiler Turnierbericht vom Poolimate in Darmstadt.

Fettes Dankeschön an Martin fürs Erstellen - Viel Spaß damit !

https://sway.com/mgKrgV-gI5u-ezMf

Die Deutsche Indoor Meisterschaft im Ultimate Frisbee wird an zwei Wochenenden ausgetragen. Das erste fand am 07/08.2.2015 in Karlsruhe statt.

Wie beim Hallenfrisbee üblich treten jeweils 5 Spieler im Feld gegeneinander an; die Mannschaft die zuerst 15 Punkte macht gewinnt. Ausgewechselt werden darf nach jedem Punkt. Wir reisten aus Aachen mit einem Team von 8 Spielern an. Am Samstagmorgen ging es in der ersten Partie gegen eine Mannschaft aus Bad Rappenau mit vielen jungen talentierten Spielern. Trotz einer knappen Führung zu Beginn des Spiels aufgrund einiger Fehlwürfe der Gegner mussten wir uns am Ende mit 15:11 dem schnellen Passspiel der „Bad Raps“ geschlagen geben.

Im zweiten Spiel, einem Lokalderby gegen starke Kölner, konnten wir lange auf Augenhöhe dagegen halten, gerieten aber in der Endphase des Spiels aufgrund einiger Konzentrationsschwächen ins Hintertreffen und wurden wiederum 15:11 besiegt. Den Abschluss am Samstag machte das Spiel gegen die „Hechte“ aus Kaiserslautern, die in diesem Jahr das erste Mal in der ersten Liga spielten. Trotz einiger Missverständnisse und Fehler unsererseits konnten wir das Spiel gegen den Aufsteiger souverän mit 15:11 gewinnen. Den Sonntag leiteten wir mit einem 15:12 Sieg gegen Augsburg ein, die mit einem erfahrenen Team auftraten, dass wir letztlich durch physische Überlegenheit und sichere Würfe schlagen konnten. Im fünften und letzten Spiel des Wochenendes trafen wir auf das Bremer Team, das unsere schwache Anfangsphase gnadenlos ausnutzte und mit 14:8 in Führung ging. In einer großen Aufholaktion konnten wir jedoch bis zum 14:14 aufschließen. Im entscheidenden Punkt bewiesen die Bremer jedoch Nerven aus Stahl und sicherten sich einen knappen Sieg.

Zusammenfassend war das erste Meisterschaftswochenende ein guter Erfolg für unsere Mannschaft. Die Kombination aus erfahrenen und neuen Spielern hat nach einer kurzen Einspielphase gut funktioniert und das Team hat sich im Laufe des Turnieres extrem weiterentwickelt. Mit zwei Siegen und drei Niederlagen haben wir uns für das zweite Wochenende im Februar alle Chancen auf eine gute Platzierung erhalten, obwohl ein Großteil der Spieler zum ersten Mal hohem nationalen Niveau gespielt hat.

Für das nächste Wochenende versuchen wir nun im Training die letzten Fehler im Angriff auszumerzen und unsere Verteidigung auf verschiedene Spielstile der Gegner einzustellen. Positiv zu erwähnen ist auch die Location in Karlsruhe. Die Übernachtung in den Hallen hat bestens funktioniert, Frühstück und Snacks waren ausgesprochen gut.

   
© Frizzly Bears